Für kleine und mittlere Unternehmen

Penetrationstest für KMU

Ein Pentest beantwortet eine konkrete Frage: Hält dieses System einem Angreifer stand? Wir zeigen, wann sich das für ein KMU lohnt, wie der Test abläuft und warum er bei uns auf einem Security-Check aufbaut.

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Definition

Was ist ein Penetrationstest?

Ein Penetrationstest ist ein beauftragter, kontrollierter Angriff auf ein festgelegtes Ziel, zum Beispiel eine Webanwendung, eine API oder ein Netzwerk. Anders als ein automatischer Scan wird er von Menschen durchgeführt: Sie prüfen Anmeldung, Rechte und Geschäftslogik und verketten einzelne Schwächen so, wie es ein echter Angreifer tun würde.

Das Ergebnis ist ein Tiefenbefund zu genau diesem System. Er enthält auch die Fehler, die kein Scanner findet, etwa wenn ein normaler Nutzer durch Ändern einer Nummer in der Adresszeile die Rechnungen eines anderen Kunden sieht. Jedes Finding wird nach CVSS bewertet, nachvollziehbar beschrieben und mit einer konkreten Empfehlung zur Behebung versehen.

Bedarf

Wann braucht ein KMU einen Pentest?

Nicht jedes kleine Unternehmen braucht sofort einen Pentest. Wer seine externe Angriffsfläche noch nie geprüft hat, fängt besser in der Breite an, etwa mit unserer Checkliste zur IT-Sicherheit für KMU. Ein Pentest lohnt sich, wenn eine dieser Situationen zutrifft:

Einordnung

Security-Check, Pentest oder Red Teaming?

Die drei Begriffe werden oft durcheinandergeworfen. Sie beantworten aber unterschiedliche Fragen und bauen aufeinander auf:

Security-Check Pentest Red Teaming
Frage Wo sind wir angreifbar? Hält dieses System? Kommt jemand an unser Kronjuwel, egal wie?
Vorgehen Automatisierte Breitenprüfung, manuell verifiziert und priorisiert Manuell, ein Ziel, festgelegte Testtiefe Zielorientiert über Technik, Mensch und Prozess
Rhythmus Regelmäßig, im Abo Anlassbezogen Wenn der Grundschutz steht
Bei uns ab 149 €/Monat nach Ziel und Testtiefe auf Anfrage

Deshalb verkaufen wir den Pentest nicht als Einstiegsprodukt. Der Security-Check zeigt, wo sich die Tiefe lohnt, und der Pentest geht dann gezielt dorthin. So bezahlen Sie keine Testtage für Systeme, an denen es nichts zu finden gibt.

Testarten

Black Box, Grey Box, White Box

Wie viel wir vorab über das Ziel wissen, bestimmt, wie realistisch und wie gründlich der Test wird. Für KMU ist meistens Grey Box die wirtschaftlichste Wahl.

Black Box

Wir starten ohne Vorwissen, wie ein Angreifer von außen. Das ist realistisch, verbraucht aber viel Testzeit mit Erkundung statt mit dem eigentlichen Prüfen.

Grey Box

Wir bekommen Testzugänge für die relevanten Rollen, etwa Kunde und Administrator. So prüfen wir, was ein eingeloggter Nutzer oder ein gestohlenes Konto anrichten kann.

White Box

Zusätzlich sehen wir Dokumentation, Architektur oder Quellcode. Das findet die meisten Fehler pro Testtag und eignet sich für eigene Software.

Mögliche Ziele sind eine Webanwendung oder ein Kundenportal, eine API, die externe Infrastruktur mit allem, was aus dem Internet erreichbar ist, oder ein internes Netz mit der Frage, wie weit ein kompromittierter Arbeitsplatz-PC kommt.

Ablauf

So läuft ein Pentest bei uns ab

  1. Scoping: Wir legen gemeinsam Ziel, Testart, Rollen, Testzeitraum und Ausschlüsse fest. Daraus ergibt sich ein verbindliches Angebot mit festem Umfang.
  2. Schriftliche Freigabe: Ohne unterschriebene Beauftragung und NDA testen wir nichts. Das schützt Sie und uns, denn ein unautorisierter Angriff auf fremde Systeme ist strafbar.
  3. Test: Wir prüfen das Ziel manuell und systematisch: Authentifizierung, Rechteeskalation, Geschäftslogik, Eingabevalidierung und die Verkettung einzelner Findings. Kritische Funde melden wir sofort, nicht erst im Bericht.
  4. Report und Besprechung: Sie erhalten einen Bericht mit Management-Zusammenfassung, CVSS-Bewertung und nachvollziehbaren Empfehlungen, die wir mit Ihrem Team oder Dienstleister durchgehen.
  5. Re-Test: Nach der Behebung prüfen wir die Findings erneut. Erst dann ist der Bericht ein Nachweis dafür, dass die Lücken geschlossen sind.
Kosten

Was kostet ein Penetrationstest?

Der Preis eines Pentests hängt fast vollständig von der Zahl der Testtage ab, und die ergeben sich aus dem Ziel. Einen seriösen Pauschalpreis ohne Scoping gibt es deshalb nicht. Diese Faktoren bestimmen den Aufwand:

Den Einstieg machen wir bewusst günstig: Der Quick-Scan ist kostenlos, der regelmäßige Security-Check kostet mit Startup Shield 149 € im Monat. Den Pentest kalkulieren wir danach für genau das System, bei dem es sich lohnt.

Förderung in NRW: Penetrationstests zählen im Landesprogramm MID-Digitale Sicherheit zur förderfähigen Analyse der IT-Sicherheit. KMU mit Sitz in Nordrhein-Westfalen können sich bis zu 50 % bezuschussen lassen, ab 8.000 € Projektvolumen und vergeben per Losverfahren. Details stehen auf der Seite zur NRW-Förderung.

Fragen

Häufige Fragen zum Pentest

Welches System sollte sich jemand genauer ansehen?

Schreiben Sie uns, was geprüft werden soll. Wir melden uns mit Fragen zum Scope und einem festen Angebot. Oder starten Sie mit dem kostenlosen Quick-Scan.